Kontakt
Heinrich Knebel GmbH
Scherfeder Str. 50
34414 Warburg
Homepage:www.knebel-gmbh.de
Telefon:05642 94400
Fax:

  • 0

Barrierefreies Bad für Pflege und Betreuung
Effiziente Sanitärlösungen für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

Die Badgestaltung in institutionellen Pflege­ein­rich­tun­gen wie Krankenhäusern und Pflege­heimen ist beson­ders anspruchs­voll. Nach DIN-Standard 18040 haben barrierefreie Sanitärräume zahl­reichen Anfor­derungen zu genügen, um optimal ohne Ein­schränkungen von körperlich beeinträchtigten Per­sonen genutzt werden zu können.

Wir haben Ihnen zusammengefasst, was im barriere­armen Sanitärraum wichtig ist. Welche Normen explizit für Ihr Vorhaben gelten, können Sie in der ent­spre­chen­den DIN nachlesen.

In diesem Artikel

Wir sind Ihr Profi für barrierefreie Bäder

Geeignete Materialien für barrierefreie Sanitärräume

Sanitärprodukte im Pflegebereich müssen langlebig und robust sein. Porenfreie Oberflächen ermöglichen eine schnelle und einfache Reinigung und weisen bestmögliche Hygieneeigenschaften auf, sind dabei aber gleichzeitig unempfindlich gegenüber Desinfektions- und Reinigungsmitteln. Darüber hinaus müssen sie sicher sein. Ins­be­son­dere bei Duschflächen und Wannen ist dafür eine Oberflächenbeschaffenheit notwendig, die Ausrutschen verhindert.

Markenhersteller bieten spezielle Produkte für den Pflegebereich, die exakt auf diese Aspekte abgestimmt ent­wickelt wurden. Sie bieten ein Höchstmaß an Sicherheit und Barrierefreiheit und zeichnen sich durch besonders gute Hygieneeigenschaften und Langlebigkeit aus.

Zuverlässige Produkte für barrierefreie Sanitärräume erhalten Sie von

BETTE

Bette Logo

Bette fertigte die erste frei­stehende fugen­lose Bade­wanne, war erster An­bieter eines Bad­elemente-Systems mit Badewanne, Wasch­tisch und Dusch­wanne aus glasiertem Titan-Stahl und präsentierte die erste boden­gleiche Dusch­fläche.

Duravit

Duravit

Die Duravit AG mit Sitz in Hornberg, Baden-Würt­tem­berg, steht für hoch­wertige Sanitär­keramik, Bad­möbel, Dusch- und Bade­wannen, Whirl- und Wellness­systeme sowie für Dusch-WCs, Saunen und Bade­zimmer-Accessoires.

GROHE

GROHE

GROHE: "Pure Freude an Wasser" - GROHE ist der welt­weit führende Anbieter von Sanitär­armaturen und eine globale Marke für innovative Sanitär­produkte. Dazu gehören auch Dusch-WCs, Küchen­armaturen und Bad­serien.

KALDEWEI

Kaldewei

Als einer der führenden Hersteller von hoch­wertigen Dusch­flächen, Bade­wannen und Wasch­tischen ist KALDEWEI in über 80 Ländern präsent. Auf der ganzen Welt schätzt man die vielen Vorzüge von KALDEWEI Stahl-Email.



Produkte für besondere Ansprüche

Antimikrobielle
Produkte

HEWI active+
HEWI active+

Antimikrobielle Produkte für Türen und Sanitärräume bieten wirk­sa­men Schutz vor bakterieller Über­tragung. Möglich wird dies durch die Einarbeitung von Mikro­silber in das Material. Dieses hemmt das Wachstum von Bak­te­ri­en und Keimen. Das Infektionsrisiko wird minimiert.

Adipositas
Produkte

Adipositas Produkte von HEWI
Adipositas Produkte von HEWI

Adipositas Produkte sind speziell für extrem übergewichtige Per­so­nen entwickelt. Sie bieten sichere Unter­stützung und fördern die Mobilität und Selbstständigkeit. Das Material und die Beschaf­fen­heit der Produkte verfügt über eine besonders hohe Stützlast von bis zu 300 kg.

Suizidhemmende
Produkte

Suizidhemmende Produkte von HEWI
Suizidhemmende Produkte von HEWI

Suizidhemmende Produkte er­schwe­ren potenzielle Suizid­ver­su­che, indem die Verletzungsgefahr minimiert wird, und erhöhen damit die Sicherheit des Patienten maßgeblich.

Demenzsensible
Produkte

Demenz-Waschtisch von HEWI
Demenz-Waschtisch von HEWI

Demenzsensible Produkte arbeiten mit Signalfarben und reduziertem Design, um die Benutzung zu er­leich­tern. Farbige Markierungen machen die Nutzung verständlich und erleichtern die Wahrnehmung im Raum.

Höhenverstellbare
Module

Besondere Flexibilität und extra Komfort bieten höhenverstellbare Waschtische und WCs. Per Knopf­druck lässt sich die Höhe der Ele­men­te individuell für den jeweiligen Benutzer anpassen.


Sicherheit in der Dusche

Damit der Duschbereich mit dem Rollstuhl befahrbar ist, muss die Dusche bodengleich (= nicht mehr als 2 cm abgesenkt) und mit ausreichender Be­we­gungs­flä­che von min­des­tens 150 x 150 cm angelegt sein.

Die Dusche sollte über einen Duschsitz in einer Sitz­hö­he von 46 bis 48 cm und mit einer Ausladung von mindestens 45 cm verfügen. Ideal geeignet sind an einer Reling oder an der Wand sicher befestigte Klapp­sitze, die bei Bedarf hochgeklappt werden kön­nen. So ist der Duschbereich flexibel nutzbar.

An beiden Seiten des Duschsitzes muss ein Stütz­klapp­griff angebracht sein. Auch Haltegriffe dürfen nicht fehlen.

Barrierefreie Thermostate bieten zuverlässigen Schutz vor Verbrühen. Wassermenge und Temperatur sind exakt einstellbar. Per Heißwassersperre kann die Höchst­temperatur begrenzt werden. Darüber hinaus werden Temperatur- und Wasserdruckschwankungen sicher ausgeglichen.

Die Armatur sollte so positioniert werden, dass sie mühelos im Sitzen bedient werden kann.

Grohtherm Special von GROHE

Barrierefreier Waschtisch

Barrierefreies Badezimmer

Barrierefreie Waschtische sind besonders flach und ver­fügen über einen Unterputz- oder Flach­auf­putz­si­phon, damit sie mit dem Rollstuhl unterfahrbar sind oder auf einem Stuhl sitzend benutzt werden können. Halte­grif­fe (im Waschtisch integriert oder seitlich angebracht) geben sicheren Halt und ermöglichen es einem Roll­stuhl­fahrer, sich selbstständig an den Waschtisch heranzuziehen.

Waschtische mit Griffmulden sind besonders praktisch: Werden Sie nicht benötigt, können sie als Hand­tuch­hal­ter fungieren.

Spiegel sollten leicht gekippt angebracht werden oder bis zur Waschtischkante reichen.

Barrierefreie Armaturen zeichnen sich durch intuitive Bedienbarkeit ohne Kraftaufwand aus. Geeignet sind Einhebelmischer oder berührungslose Armaturen. Bei der Wahl einer Sensorarmatur muss eine Tempera­tur­begrenzung integriert sein, die die Wasser­temperatur auf maximal 45 Grad Celsius begrenzt. Der Abstand zwischen Armatur und vorderem Waschtischrand darf 40 cm nicht überschreiten. Ein­deutige Warm-Kalt-Mar­kie­rungen und kontrast­reiche Hervorhebungen von Bedienelementen erleichtern die Bedienung.

Ein verlängerter Schwenkauslauf oder ein Brause­schlauch ermöglichen das einfache Erreichen des Wasserstrahl sowie das Haarewaschen am Wasch­becken.

Ergonomisch geformte oder gekröpfte Bedienhebel sind einfach zu erreichen und leichtgängiger zu bedienen als herkömmliche Armaturen.

Berührungslose Spender erfüllen höchste Hygiene­anfor­derungen und senken das Infektions­risiko. Ob elektronischer Seifenspender oder Papier­handtuch­spender: Die berührungslose Bedienung eignet sich hervorragend für den barrierefreien Sanitärraum.


Barrierefreies WC

Die Sitzfläche des barrierefreien WCs ist mindestens 46 cm hoch und kann ggf. in seiner Höhe verstellt werden. Die Tiefe der Sitzfläche ist wenigstens 70 cm, eine Rücken­lehne mit Polsterung und Stützgriffe sind vor­handen. Manche Griffe bieten einen Knopf zum Aus­lö­sen der Spülung oder einen Hilfe-Knopf.

Besonderen Komfort bieten Dusch-WCs mit ver­schie­de­nen innovativen Funktionen wie Nass­reini­gung, Sitz­hei­zung und Orientierungslicht.


Antirutschbeschichtung von KALDEWEI
Antirutschbeschichtung von Bette

Rutschfestigkeit & Haptik

Sicherheit gegen Ausrutschen ist das Wichtigste im barrierefreien Bad, sowohl bei Fliesen als auch Dusche und Badewanne.

Die Rutschhemmung des Bodenbelags von Duschen in institutionellen Pflegeeinrichtungen muss nach GUV-I 8527 mindestens Bewertungsgruppe B entsprechen. Spezielle Antirutschbeschichtungen bei Duschflächen gewährleisten die Sicherheit in der Dusche.

Doch nicht nur bei Böden sind die haptischen Eigen­schaf­ten wichtig. Spezielle Materialinnovationen er­mög­lichen bei Stützklappgriffen und Haltegriffen opti­malen Greifkomfort durch eine angenehm warme Oberfläche, die das Wohlgefühl insbesondere bei Patienten mit erhöhter Kälteempfindlichkeit sicher­stellen, wie es zum Beispiel für rheumatische Erkrankungen typisch ist.


Notruf im Bad

Selbst bei der perfekten barrierefreien Ausstattung kann immer etwas passieren. Ein Notrufsystem beruhigt und gibt ein sicheres Gefühl.

  • Zugtaster
  • Druckknopf
  • mit und ohne optisch-akustisches Alarmsystem
  • mit Funk
  • mit automatischem Anruf an Telefone und Smartphones

Wichtig: Notrufsysteme sollten immer die DIN-Norm für die Anforderungen des barrierefreien Bauens erfüllen und so angebracht werden, dass sie auch nach einem Sturz am Boden ausgelöst werden können.

Barrierefreies Badezimmer - Notruf für das Bad von GIRA

HINWEIS: Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist die ieQ-systems mgk GmbH